Texte in Bezug auf meine Auschwitz-Exkursion

Es ist schon etwas seltsam wie es dazu kam, dass ich diese Geschichte wieder aus meinen Schulsachen kramte, aber als ich diese Folge “Quincy“ sah, in der es um den Holocaust und um einen Holocaust-Leugner ging, da erinnerte ich mich an meinen Aufenthalt in Oświęcim - Auschwitz, Polen. In der 10. Klasse nahm ich an einer einwöchigen Auschwitz-Exkursion teil und in der 12. Sollten wir  im Englisch-LK als Vorbereitung auf eine Autorenlesung eine Short Story schreiben und ich versuchte wie damals das Gehörte und Gesehene zu verarbeiten und mich wieder zu erinnern an etwas, dass nicht zu begreifen ist; nicht wenn man nicht selbst in irgend einer Weise involviert oder betroffen ist oder war; mit so viel zeitlichen Abstand und in einer so gut behüteten Welt in der wir leben ist es nicht möglich die Tragweite, die Auswirkungen, das Ausmaß dieser Gräueltaten auch nur annähernd zu begreifen. Ich will nicht leugnen, dass auch in unserer Zeit schreckliche Dinge geschehen: Kriege, Gewalt, Vernichtung, doch auch diese sind meist nur Meldungen in den Nachrichten, auch diese Dinge geschehen mit Abstand, diesmal mit räumlichem statt mit zeitlichem. Damit will ich die Grausamkeit des Holocausts auf keinen Fall schmälern oder vermindern. Im Gegenteil, dies ist nur ein weiteres Beispiel dafür, dass wir Menschen zu Dingen fähig sind, die wir mit unserem eigenen Geist nicht einmal selbst begreifen können. Nun genug der Worte - hier nun meine zwei Schreibversuche zu diesem sehr ernsten Thema.

10.8.11 10:47

bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Tanja / Website (17.8.11 00:32)
"Im Gegenteil, dies ist nur ein weiteres Beispiel dafür, dass wir Menschen zu Dingen fähig sind, die wir mit unserem eigenen Geist nicht einmal selbst begreifen können."
Gut gesagt.

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